Osmoseprävention

Wie ein guter Arzt raten wir zu einer rechtzeitigen Osmose-Prävention!

Im Idealfall geben Sie Ihr neues Schiff gleich in unsere Hände – da können Sie sicher sein, dass es den optimalen Osmoseschutz erhält.

Bei Yachten gibt es gute Gründe für eine Osmosevorsorge

Misstrauen Sie dem vorhandenen Osmoseschutz Yacht? Haben Sie bereits verdächtige Beschichtungsablösungen oder Blasenbildung festgestellt? Sind die gemessenen Feuchtigkeitswerte sehr hoch? All das sind gute Gründe für eine Osmose-Vorsorge.

Voraussetzung dafür ist natürlich, dass Ihr Schiff keine Osmose hat. Dies können wir gemeinsam im Rahmen einer Besichtigung vorab untersuchen. Letzte Sicherheit erhalten wir im Rahmen des Strahlvorgangs.

Je nach Zustand des Unterwasserschiffes, des Befundes im Rahmen des Strahlvorgangs bzw. des gewünschtem Qualitäts- Standards bieten wir zwei Systeme zur Vorbereitung der Osmose-Protect-Beschichtung an:

Ist das Gelcoat intakt und sind die Feuchtigkeitswerte im Toleranzbereich kommt das von uns entwickelte Rotoblast-System zum Tragen:

Hier wird das feine aber scharfkantige Strahlmittel vor dem Austritt in einen extrem schnell rotierenden Strahl versetzt. Dadurch trifft es nicht horizontal auf die Oberfläche sondern in einem flachen Winkel. Ein sanft-schonender Abtrag der Beschichtungen vom Gelcoat ist die Folge. Nach dem Entschichten wird der Untergrund bei ca. 40° Celsius getrocknet - optimal vorbereitet zur Epoxid-Wasserdampfsperre (s.u.).

Für Rümpfe mit hoher Feuchtigkeit, Haarrissen oder Gelcoatproblemen haben wir das Softblast-System entwickelt:

Strahlmittel mit relativ grosser Masse schlagen auf das Gelcoat auf. Die Folge: Überall dort, wo sich hinter dem Gelcoat ein (feuchtigkeitsgefüllter) Hohlraum befindet, wird dieser aufgesprengt.

Rotoblast-Verfahren

Rotoblast-Verfahren Schritt 1
Gelcoat
Laminat
baubedingte
Hohlräume
Wasser-
moleküle
Rotoblast-Verfahren Schritt 2
angerautes
Gelcoat
Rotoblast-Verfahren Schritt 3
Feuchtig-
keitsentzug
bei ca. 40°C
Rotoblast-Verfahren Schritt 4
Mehrfach-
beschichtung
Antifouling-
Anstrich

In Bereichen wo Gelcoat und Laminat eine Einheit bilden, kommt es lediglich zu einer Aufrauung des Gelcoats.

Den so aufgesprengten Hohlräumen wird bei ca. 40°Cels. die Feuchtigkeit entzogen. In einem weiteren Arbeitsgang werden die Hohlräume mit Epoxid verfüllt. Der Rumpf ist nun optimal vorbereitet für das Auftragen der Osmoseschutzbeschichtung.

Shotblast-Verfahren

Shotblast-Verfahren Schritt 1
Gelcoat
Laminat
baubedingte
Hohlräume
Kondensat
Wasser-
moleküle
Shotblast-Verfahren Schritt 2
ausgefräster
Hohlraum
ausgefräster
Hohlraum
angerautes
Gelcoat
Shotblast-Verfahren Schritt 3
Feuchtig-
keitsentzug
bei ca. 40°C
Epoxid-
verfüllte
Hohlräume
Epoxid-
verfüllte
Hohlräume
Shotblast-Verfahren Schritt 4
Mehrfach-
beschichtung
Antifouling-
Anstrich

Im Hochdruck-Spritzverfahren wird nun in 6 Spritzgängen Schicht für Schicht das neue Epoxid- Schutzsystem aufgebaut.

Die Schichtstärke dieses Panzers aus Epoxid beträgt ca. 500 Mikrometer - das 12- fache eines Farbauftrags von Hand.

Osmoseschutz in höchstem Standard.